Freundeskreis Afrika e.V.
 

Migration.

Denkanstöße

MigrantInnen verringern die soziale Ungleichheit, indem sie durch Überweisungen an ihre Herkunftsfamilien zur Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen.

Ob die Bilanz von Migration insgesamt positiv ausfällt, hängt stark von der jeweiligen Politik ab – sowohl im Herkunftsland als auch im Aufnahmeland. Einwanderung ist in vielen Ländern zu einem heiklen und polarisierenden Thema geworden – auch

in Ländern, die mit Arbeitskräftemangel und Überalterung der Bevölkerung kämpfen. Einwanderung könnte hier Teil der Lösung sein.

Menschen werden weiterhin ihre Heimat verlassen, wenn sie ihr Leben gefährdet sehen oder keine Möglichkeit haben ein Leben aufzubauen. Staaten müssen sichere und legale Routen für Flüchtlinge öffnen, damit diese Asyl beantragen können, ohne gefährliche Überfahrten in überfüllten Booten über das Meer oder Tausenden Kilometern Fußmarsch mit Kind und Kegel auf sich nehmen zu müssen. Legale Möglichkeiten bedeuten,

dass weniger Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um einen sicheren Ort zu erreichen.

Der Großteil der MigrantInnen kommt nicht aus den ärmsten Ländern und gehört auch nicht zur wirtschaftlich schwächsten Schicht der jeweiligen Bevölkerung – denn diese verfügen nicht über das nötige Human-, Finanz- und Sozialkapital um zu migrieren.

Internationale Politik soll alle Möglichkeiten ergreifen, Menschen und ihre Rechte in allen Ländern der Erde zu schützen.

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